Museum der Havelländischen Malerkolonie Ferch

Es ist ein wenig wie Worpswede im Havelland. Zwar liegt Ferch nicht in der Nähe Bremens und hier wirkten auch nicht Paula Modersohn-Becker oder Heinrich Vogeler. Aber dass auch die Landschaft rund um den Schwielowsee den Geist so manch Künstlers beflügeln konnte, ist leicht vorstellbar. So erging es zum Beispiel Karl Hagemeister (1848-1933) und Carl Schuch (1846-1903).

Ferch reiht sich ein in die Liste der Künstlerkolonien, die sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts vielerorts in Europa entwickelten. Viele Künstler kehrten der akademischen Lehre den Rücken und gingen in die Natur, um sich inspirieren zu lassen. Die Natur wurde ihre Muse, sie sollte ihr Innerstes ansprechen und beflügeln, die sie umgebende Landschaft gewann somit an Wichtigkeit.

Dass die Landschaft um den Schwielowsee mit Ferch als Ausgangspunkt den Künstlern genügend Inspiration bot, kann leicht nachvollzogen werden: Sanfte Hügel, üppige Wiesen, farbenfrohe Blumen, Bruch- und Kiefernwälder, Tiere und Wasser bei ständig wechselndem Licht - und die günstige Lage nahe Berlins, lassen Künstlerherzen auch heute noch höher schlagen.

Im Kossätenhaus befindet sich das Museum der Havelländischen Malerkolonie, welches ganz im Zeichen der regionalen Künstler steht - ihrer Werke und Wirkungsstätten. So finden sich hier Ausstellungen, der um den Schwielowsee tätigen Maler, ein Kunstpfad, der zu den Wohn- und Wirkungsstätten der Künstler im Ort führt und weitere Sonderausstellungen.

Auch Künstler, wie der Architekt Henry van der Velde, die Bildhauerin Käthe Kollwitz oder die Fotografin Marie Goslich ließen sich von der Landschaft inspirieren.

DAS MUSEUM
Auf zwei Etagen zeigt das Museum der Havelländischen Malerkolonie in einer Daueraustellung Gemälde, Skulpturen, Grafiken, Fotografien und Dokumente zu Landschaftsmalern, die um 1900 am Schwielowsee tätig waren.

DER KUNSTPFAD FERCH
Durch Ferch führt ein ausgeschilderter Weg zu den Häusern und Ateliers der bekanntesten Künstler. Vom Ortseingang Ferchs entlang der Dorfstraße gelangen Interessierte zu den Wirkungsstätten von E.W. Mertens, Alfed Pfitzner, Karl Hagemeister und Carl Schuchs sowie Franz Reuter, Agnes Borges und den Geschwister Wacker.

Titelbild: k.A. • Alle Rechte © Kulturland Brandenburg

Anfahrt

Bahn • ÖPNV
Ab Berlin Hauptbahnhof RE1 bis Potsdam
Bus 607 ab Potsdam Hauptbahnhof bis Endhaltestelle Ferch, in der Ortsmitte befindet sich das Kossätenhaus.

PKW
A10 südlicher Berliner Ring, Abfahrt Ferch, dem Straßenverlauf Richtung Ferch folgen, bis man im Ort direkt am Kossätenhaus in der Ortsmitte ankommen (gegenüber der Gemeindeverwaltung)

Öffnungszeiten

Mai - Oktober
Mi-So 11.00-17.00 Uhr
November - April
Sa+So 11.00-17.00 Uhr

Eintritt

Erwachsene: 3,00 EUR
Kinder unter 14 Jahren frei

Adresse & Kontakt

Museum der Havelländischen Malerkolonie
Beelitzer Str. 1
14548 Schwielowsee / OT Ferch

Tel.  033209 - 21025
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