Kirche Rosenow

Zeugin einer wechselvollen Geschichte

1828   Umgebungskarte


Unglaublich aber wahr. Vor 800 Jahren wurden nicht nur Häuser und Grundstücke, sondern tatsächlich ganze Dörfer verkauft. Das Dorf Rosenow ereilte dieses Schicksal ganze viermal und mit ihm auch die Dorfkirche.


Foto: John Barr • Alle Rechte © John Barr

Die Rosenower Kirche wurde erstmalig bereits um 1250 erbaut. Herzog Heinrich II zu Mecklenburg verkaufte das Dorf samt Kirche 1326 an eine Frau Lutgard. Sieben Jahre später verkaufte sie das Dorf weiter an das Zisterzienser-Nonnenkloster zu Boitzenburg, das bis 1539 Eigentümer blieb. Nach der Reformation veräußerte der Kurfürst Joachim II das Dorf wie das gesamte Klosterland an den Landvogt Hans Georg von Arnim.

Der 30-jährige Krieg und die Pest führten 400 Jahre nach der Errichtung der Kirche dazu, dass das Dorf Rosenow verlassen war und auch für 50 Jahre blieb. Natürlich verfielen in dieser Zeit die Gebäude, auch die Kirche wird davon nicht verschont geblieben sein. Da das Dorf Haßleben in der Nähe von Rosenow gelegen, im Jahre 1695 wieder besiedelt wurde, ließ der damalige Patron Christian Friedrich von Arnim das Dach 1695 zugunsten der Kirche in Haßleben abdecken. Aber auch Rosenow wurde im Jahr 1745 wiederbelebt, das Dorf aufgebaut und Bauern siedelten sich an.
Im Frühjahr 1753 begann der neue Bau der Kirche auf den Resten des abgetragenen Feldsteinbaus.

Sehenswert ist der Kanzelaltar, der 1757 vom königlichen Hofbildhauer Carl Philipp Glume aus Berlin in Auftrag angefertigt wurde. Die Orgel auf der Empore wurde 1898 erbaut vom Orgelbauer Albert Hollenbach. Neben Gottesdiensten wird die Kirche Rosenow auch zu kulturellen Zwecken für Konzerte und Ausstellungen genutzt.


Öffnungszeiten

nach Vereinbarung;
zu Veranstaltungen geöffnet


Eintritt

kostenlos
gesonderte Eintrittspreise zu Veranstaltungen


Adresse & Kontakt

Kirchengemeinde Boitzenburg

Rosenow
17268 Boitzenburger Land

Tel.  


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Anfahrt

Bahn • ÖPNV

RE5 Berlin - Hbf • Berlin - Gesundbrunnen bis Löwenberg, umsteigen in die RB12 bis Templin Stadt, weiter ca. 19km mit dem Fahrrad auf der Radtour "Spur der Steine"

Auto

A11 nach Stettin, Abfahrt Pfingstberg,über Kuhz nach Hassleben, dann über Boitzenburg nach Hardenbeck und schließlich nach Rosenow.

oder über die B 109 über Wandlitz, Zerpenschleuse bis Hassleben und dann weiter wie bei oben

oder über die B 96 bis Fürstenberg, dann über Lychen nach Hardenbeck/Rosenow,

oder über Zehdenick und Templin nach Boitzenburg, Hardenbeck und schließlich Rosenow

Parken

Parkmöglichkeiten vor der Kirche

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Öffnungszeiten

nach Vereinbarung;
zu Veranstaltungen geöffnet


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kostenlos
gesonderte Eintrittspreise zu Veranstaltungen


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Kirchengemeinde Boitzenburg

Rosenow
17268 Boitzenburger Land


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